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Cranio-Sakrale Therapie

 

Die Cranio-Sakrale Therapie ist eine sehr sanfte Therapie, die den Cranio-Sakralrhythmus in den Geweben, in den Flüssigkeiten - insbesondere in der Gehirnflüssigkeit (Liquor) - und im ganzen Körper beeinflusst.

Der Craniorhythmus pulsiert zirka 6-12 mal in der Minute. Der Herzschlag dagegen erfolgt 60-80 mal in der Minute. Er verändert sich bei körperlicher Aktivität nicht, anders als der Herzschlag. Dieser Rhythmus muss im Gleichgewicht sein, damit es uns gut geht. Treten im Körper Blockaden auf, so hindern diese den Fluss des Liquors und der Craniorhythmus ist gestört.

Zuerst sammelt der Therapeut durch leichte Berührung am Schädel, Kreuzbein und Körper Informationen über den Zustand des Patienten. Er erspürt, ob irgendwo im Körper Blockaden auftreten, die er durch sanfte Drucktechniken zu lösen versucht. Dadurch können Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine Heilung eingeleitet werden.

Durch ihre Sanftheit kann sie vom Neugeborenen bis zum Greis angewendet werden.

Die CranioSacrale Therapie wird angewendet bei:

  • Kopfschmerzen und Beschwerden im Kopfbereich

  • Rückenbeschwerden akut oder chronisch (von der Halswirbelsäule bis zum Steißbein)

  • Störungen des Hormon- und Nervensystems und damit verbundenen   Beschwerden

  • Erschöpfungszuständen, Depressionen, Schlafstörungen

  • Geburtstraumen und vielem mehr

 

Funktionelle Osteopathie und Integration® (FOI)

 

Anwendungsgebiete der FOI®

  • Rückenschmerzen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Hexenschuss und Ischiasbeschwerden

  • Schmerzende Gelenke

  • KISS – Syndrom

  • Bandscheibenschäden

  • Chronischen Schmerzzustände, etc.

 

Der grundlegende Gedanke der FOI® ist folgender: alle Bestandteile des Bewegungsapparates, wie Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke, sind im Körper miteinander in Verbindung zu betrachten und ebenso zusammenhängend zu behandeln.

Wenn z.B. ein Gelenk nicht optimal funktioniert, hat das auch einen Einfluss auf alle anderen Bestandteile des Bewegungsapparates. Es entwickelt sich ein Schmerz.

Aber nicht zwangsläufig an dem gestörten Gelenk, sondern die Ursache des Schmerzes ist fast immer in einer anderen Körperregion zu suchen.

Sie schalten das Licht ja auch nicht an der Lampe an, sondern am Schalter.

Der Therapeut sucht bei Ihnen nach dem Schalter, um den Schmerz auszuschalten.

 

Wenn wir von Schaltern sprechen, meinen wir neurologische und muskuläre Ketten, die nach einem bestimmten System in unserem Körper miteinander verknüpft sind.

Störungen in einer dieser Ketten, führen immer zu Reaktionen innerhalb der anderen Ketten.

Zum Beispiel kann ein Tennisarm entstehen, wenn ein Knie nicht richtig funktioniert. Kopfschmerzen entstehen sehr häufig durch eine Stand– und Lageveränderung des Beckens. Rückenschmerzen können Folge eines falschen Bisses im Kiefergelenk sein. Die Störung dieses Systems ist das, was aufzudecken und konsequent zu behandeln ist.

 

Zunächst wird Ihr Therapeut Ihnen einige Fragen stellen, um den Störungen in Ihrem System auf die Spur zu kommen.

Nach der anschließenden körperlichen Untersuchung wird der Therapeut Ihnen einen individuellen Behandlungsplan aufstellen und erklären.

In erster Instanz wird der Therapeut immer mit der Behandlung an der Wirbelsäule beginnen. Die Wirbelsäule ist die zentrale Achse, um welche sich in der Denkweise der FOI® alles dreht. Deshalb muss sie zuerst behandelt werden.

Seien Sie nicht überrascht, wenn die schmerzhafte Region nicht als Erstes behandelt wird

Sobald sich die Wirbelsäule wieder in ihrer natürlichen Funktionsweise bewegen kann, wird sich der Therapeut in der Behandlung den Schmerzhaften Regionen „nähern“. Das schmerzhafte Gelenk ist im Prinzip das letzte Glied in der Kette. Mit dem systematischen Aufbau der Behandlung gewährleistet der Therapeut ein schnelles und effektives Resultat, im Vergleich zu anderen Vorgehensweisen.

 

 Was können Sie selbst tun, um die Behandlung zu unterstützen?

 

Sie sollten nach jeder Behandlung 15 Minuten spazieren gehen!

Belastende Sportarten, wie Tennis, Joggen oder Golf sollten in den ersten 2 Tagen danach nicht ausgeübt werden.

Auch andere belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben oder Staubsaugen sollten vermieden werden. Walking oder Nordic Walking sind dagegen sehr zu empfehlen. Eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken.

 

Viszerale Osteopathie

 

In diesem Teilgebiet der Osteopathie geht es um die Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe. Da alle Organe indirekt oder direkt mit Wirbelsäule und Gelenken verbunden sind, ist es von großer Bedeutung bei ungeklärten Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen die Organe zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln.

So kann zum Beispiel eine Lebererkrankung oder Funktionsstörung Einfluss auf die rechte Schulter haben. In dem Gelenk können Schmerzen und Funktionsstörungen auftreten, die sich bis zum Krankheitsbild der "Frozen Shoulder" steigern können.

Anzeigen für eine viszerale Behandlung sind somit:

  • Verklebungen viszeralen Gewebes (Organgewebe) als Folge von Entzünungen oder operativen Eingriffen

  • Verkrampfungen der Organe als Folge von nervösen Irritationen verschiedenster Herkunft

  • Senkungsbeschwerden als Folge von Bänderstörungen

Kontraindikationen sind:

  • Entzündungen, Fieber, akute Infektionen oder Entzündungen

  • Tumore

  • Thrombosen

  • Nieren- und Gallensteine

  • Spontane Hämatombildung

  • Implantierte Fremdkörper (Herzschrittmacher, Spirale)

  • Tuberkulose